Miriam Geske "Vom Meister lernen - Wenn Vergebung persönlich wird"
Shownotes
🎙️ Miriam Geske – Vom Meister lernen: Wenn Vergebung persönlich wird
Wie vergibt man den Menschen, die den eigenen Vater ermordet haben?
Am 18. April 2007 wird Tilmann Geske gemeinsam mit zwei weiteren Christen in der Türkei ermordet. Seine Tochter Miriam ist damals noch ein Kind.
Ein Ereignis, das ihr Leben für immer verändert.
Doch wie lebt man mit einem solchen Verlust weiter? Wie geht man mit Schmerz, offenen Fragen und der Herausforderung der Vergebung um?
In dieser Folge von by JESUS – Faith Vibes Podcast erzählt Miriam Geske ihre persönliche Geschichte.
✝️ Darüber sprechen wir:
Der Verlust ihres Vaters und die Auswirkungen auf ihr Leben
Aufwachsen mit einer außergewöhnlichen Familiengeschichte
Glaube und Vertrauen in schwierigen Zeiten
Vergebung – zwischen christlichem Anspruch und persönlicher Herausforderung
Was wir von Jesus, unserem größten Vorbild, lernen können
Hoffnung und die Kraft, den eigenen Weg weiterzugehen
💭 Ein Gedanke zum Mitnehmen:
Vergebung bedeutet nicht, dass das Geschehene ungeschehen wird. Aber vielleicht beginnt genau dort etwas Neues, wo wir lernen, auf Jesus zu schauen.
❤️ Wenn dich Miriams Geschichte berührt, teile diese Folge mit einem Menschen, dem sie Mut machen könnte.
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Glaube. Leben. Echte Geschichten.
Transkript anzeigen
00:00:05: Ich war einfach generell sehr, sehr ungeduldig.
00:00:08: Aber ich habe gemerkt, dass der Herr mir immer wieder gelehrt hat Geduldig zu sein und die ... Also auch Wertzuschätzen, also die Geduld wertzuschätzen, zu sehen, zu erkennen so, hey, Geduld ist was Schönes!
00:00:21: Und man darf geduldig sein.
00:00:23: Die Geduld auch irgendwie genießt und da wachsen genau.
00:00:31: Ah das, was mit einem Gottesbild gemacht ist, da was passiert?
00:00:35: dass du vielleicht auch zwischenzeitlich wütend warst auf Gott oder man stellt ja oft warum Fragen.
00:00:46: So, es ist der Weg der Vergebung.
00:00:49: also uns wurde vergeben.
00:00:51: deshalb vergeben wir auch.
00:01:06: Was bedeutet das eigentlich Jesus nachzufolgen?
00:01:10: Nicht nur an ihn zu glauben nicht nur Sonntags Gottesdienst zu besuchen sondern wirklich von ihm Leben zu lernen?
00:01:18: John Mark Kuma beschreibt in seinem Buch Leben vom Meisterlernen drei Ziele eines Jüngers.
00:01:27: Bei Jesus sein, Jesus ähnlicher werden und schließlich das zu tun was Jesus getan hat.
00:01:35: Das klingt zunächst wunderschön aber was passiert wenn Nachfolge plötzlich etwas kostet?
00:01:41: Mein heutiger Gast ist Miriam Geske.
00:01:44: Miriam hat einen Teil ihrer Kindheit in der Türkei verbracht.
00:01:48: als sie acht Jahre alt war wurde ihr Vater Tillmann zusammen mit zwei weiteren Christen in Malatja ermordet.
00:01:56: Heute möchte ich mit Miriam nicht nur über diesen Tag sprechen, sondern ich möchte mit ihr darüber reden wie Ihr eigener Glaube gewachsen ist was es bedeutet Jesus ähnlicher zu werden und besonders über eine der vielleicht schwierigsten Zeiten der Nachfolger zu sprechen.
00:02:15: Vergebung!
00:02:16: Miriam schön dass du da bist.
00:02:19: Möchtest du dich unseren Freunden und Geschwistern kurz vorstellen?
00:02:24: Wo kommst du her, wo bist du geboren aufgewachsen.
00:02:27: Was machst Du
00:02:28: heute?!
00:02:29: Hallo, danke, dass ich hier sein darf.
00:02:32: Ich heiße Miriam und habe jetzt in Gießen studiert und war die letzten zehn Jahre dort.
00:02:39: Ich bin aber in Adona geboren, ziemlich im Osten der Türkei da meine Familie einfach dort gedient haben in der Gemeinde.
00:02:50: Bis ich fünfzehn Jahre alt war, war ich dann dort.
00:02:54: War eine sehr schöne Gemeinschaft.
00:02:57: Also ich liebe die Türkeis Menschen dort auch sehr und durfte dann mit fünfzehn nach Deutschland kommen.
00:03:04: Und seitdem bin ich so ein bisschen hier in der Gegend.
00:03:07: Für jemanden, der noch nie in der Türkei war?
00:03:10: Wie ist dieses Land oder wie sind die Menschen da?
00:03:14: Die Menschen sind sehr, sehr gastfreundlich.
00:03:17: Sehr offen und warmherzig.
00:03:19: Die laden sehr gerne ein.
00:03:22: Sprechen auch gerne einfach so an auf der Straße.
00:03:26: Sind sehr hilfsbereit.
00:03:27: Eigentlich sehr liebe Menschen.
00:03:29: also insbesondere je mehr man in den Osten geht merkt man einfach wie... stärker die Gastfreundschaft auch wird, dass so fremde Leute einen ins Haus einladen und man bei denen ist und schläft.
00:03:43: Man hat sie erst neu kennengelernt oder so, das ist schon sehr krass.
00:03:47: Du hast sicherlich noch viele Beziehungen in der Türkei?
00:03:51: Ja, schon sehr viel.
00:03:53: Leben dort viele Christen?
00:03:55: Nein ganz wenige eigentlich... Ich glaube, weniger als ein Prozent der Bevölkerung sind Christen.
00:04:04: Also da unterscheidet man auch ob es jetzt orthodoxe Christen sind oder frei evangelische Christen – da gibt's dann auch Unterschiede.
00:04:11: Spontan denke ich an verfolgte Christen.
00:04:14: ist das ein Thema in der Türkei?
00:04:17: Ja und nein!
00:04:18: Offiziell herrscht Religionsfreiheit in der türkei und die Regierung in der Öffentlichkeit für uns, sag ich mal so.
00:04:28: Aber es gibt sich doch auch in der Gesellschaft Leute die jetzt nicht immer es mögen dass wir existieren oder dass wir unseren Glauben so ausleben und es gibt's auch manchmal seitens der Regierung auch manchmal indirekte Sachen, insbesondere für ausländische Christen das sie dann ja einfach aus dem Land aus dem Land sozusagen geschoben werden und kein Wiesn bekommen oder so, sehr indirekte Verfolgen würde ich sagen.
00:04:56: Wenn du dich mit Leuten hier unterhältst und über die Türkei nimmst du immer wieder wahr dass wir hier ein falsches Bild haben von der Türkeis oder die Personen mit denen du gesprochen hast ein falschen Bild über die türkei haben.
00:05:13: Und was sind so die Punkte wo dir immer wieder auffallen?
00:05:20: Es ist ein Urlaubsland, wo man nur die Ecken kennt.
00:05:23: Oder es ist ein Land, in dem man Angst hat und nicht geht.
00:05:27: Man war noch nie dort oder so ganz viel durch den Medien eine falsche Sicht auf die Türkei.
00:05:35: gezeigt wird.
00:05:36: Aber ich glaube, ja.
00:05:38: also ich würde sagen die Türkei ist jetzt nicht ein Ort wo man Angst haben sollte oder braucht.
00:05:43: Man kann sehr gechittet dorthin gehen.
00:05:45: Die Leuzen offen und ja ich glaube wie in jedem Land gibt es da natürlich auch manchmal Chaos aber grundsätzlich ist das ein sehr friedliches schönes Land.
00:05:57: Cool!
00:05:58: Danke dir für den kurzen Einblick.
00:06:01: Ich möchte jetzt mal weggehen davon um zu dir kommen Mirjam, wenn dich heute jemand fragt.
00:06:07: Wer ist Jesus für dich?
00:06:08: Was antwortest du?
00:06:10: Also Jesus ist mein, auf jeden Fall in erster Linie mein Highland und Erlöser aber auch mein bester Freund.
00:06:18: Hat sich diese Antwort im Laufe deines Lebens verändert?
00:06:22: Ja schon.
00:06:24: Also immer, wenn ich irgendwas Neues erkannt habe von wer Jesus ist hat sich es schon erweitert würde ich sagen.
00:06:31: Weil früher war's zum Beispiel nur Erlöser okay jesus für mich gestorben und auch verstanden aber dann wurde erst mal ein Freund und danach wurde das mein Begleiter.
00:06:40: also in sehr vielen verschiedenen Aspekten durfte ich mehr und mehr kennen wer Jesus isst auch für mich.
00:06:46: Du bist ja in einer christischen Familie aufgewachsen Und irgendwann kam der Moment, wo aus dem Glauben deiner Eltern oder deiner Familie dein eigener Glaube wurde.
00:06:58: Gibt es da einen bestimmten Moment?
00:06:59: Oder war das eher ein Prozess, wo du sagen kannst ... Da wurde mein persönlicher Glaube.
00:07:08: Das war eigentlich schon ziemlich früh.
00:07:10: Als ich fünf Jahre alt war, waren wir im Gottesdienst.
00:07:13: Wir hatten Kinder-Gottesdienst und haben sowas gebastelt Und da war sozusagen, wir haben so ein Herz gebastelt in Form eines Türes.
00:07:21: Das ging auf und zu.
00:07:22: Man konnte es aufmachen oder einen Kreuz machen oder zumachen.
00:07:27: klar und deutlich in einfacher Sprache erklärt zu sagen, dass das Evangelium ist wer Jesus ist.
00:07:32: Und wir durften uns entscheiden hey wollen wir Jesus unser Herz einladen ja oder nein?
00:07:37: Und an dem Sack habe ich mich entschieden, dass sich Jesus auf jeden Fall meinem Herzen einladend will und möchte.
00:07:42: und da hab' ich ihn auch eingeladen und ich habe auch voll gemerkt so diese Freude die dann einen so überrumpelt so ah ja jesus ist jetzt in mir Und seitdem, also das war der erste Schritt und seit dem habe ich auch viele Prozesse noch durchgegangen.
00:07:58: Aber genau das war sogar erster Punkt!
00:08:01: Wie würdest du deine Beziehung heute zu Jesus beschreiben?
00:08:06: oder wie sieht die praktisch aus?
00:08:09: Ganz praktisch würde ich sagen es ist so... Ich verstellen mir immer so wie eine BGM-Mitglied vor, sodass man zusammen lebt, zusammen chillt, zusammen redet, zusammen sehr viel Sachen macht.
00:08:21: Praktisch sieht es dann einfach aus, dass ich sehr viel mit ihm auch rede im Gebet.
00:08:25: Einfach auch kommuniziere und so über ein Alltag oder auch über andere Sachen mit ihm rede.
00:08:31: Oder auch in seinem Wort sehr viel lese und studier und einfach ihn auch sprechen lasse, sowas er mir sagen will oder allgemein so sprechen will.
00:08:41: Was hilft dir Jesus ja in deinem normalen Alltag da nicht aus dem Blick zu verlieren?
00:08:49: Ich glaube, was mir sehr dolle hilft ist einfach, dass ich mit ihm aufstehen darf und mit ihm auch wieder so ein Staufen gehen darf im Gebet.
00:08:59: Ich starte den Tag mit ihm und ich ende den Tag bei ihm.
00:09:02: Und immer wieder, insbesondere wenn so Krisenstation oder so Stress oder so vorkommt, darf ich einfach immer wieder zu ihn kommen.
00:09:08: Das ist erst einmal so mein Ruhepol.
00:09:10: Wo ich gestresst bin, komme ich aber zu ihm dann noch so, ah okay entspannt geschildert, ich darf einfach mit ihm sein.
00:09:16: Jetzt wo?
00:09:18: Spoiler ist mal was, wo ich mit meiner Frau jetzt zwanzigster Hochzeitstag hatte und wir unterwegs waren.
00:09:27: Und auch im vorletzten Protas bei Markus Dinger hatten wir es darüber über das Ende der Rastlosigkeit.
00:09:34: Kennst du das Buch zufällig?
00:09:35: Hast du schon davon gehört?
00:09:36: Ich habe schon mal davon gehört!
00:09:38: Das ist der gleiche Autor.
00:09:40: Er hat schon mehrere Bücher geschrieben.
00:09:45: Kein geht es darum, dass wir praktisch die Hektik, diese ständige Ablenkung und diesen Leistungsdruck, das uns auch immer innerlich, desals mal erschöpft.
00:09:58: Und von Gott und unserem Mitmenschen praktisch entfernt.
00:10:03: Dass wir da in einen Lebensstil hineinkommen den von Jesus übernehmen so wie er in der Ruhe, in der Stille Gott gesucht hat in der Einfachheit bewussten Umgang sage ich jetzt mal mit Zeit zu leben.
00:10:17: und ein erfülltes Leben entsteht praktisch laut der Aussage von dort nicht dadurch, dass wir immer mehr tun sondern das wir eigentlich langsamer werden.
00:10:28: Dass in der Eile ja keine Tiefe hineinkommt und dass wir da echt auch ganz bewusst Gottes Gegenwart suchen uns auf das Wesentliche konzentrieren.
00:10:39: Und da dachte ich auch ein Unsergespräch heute, weil es ja auch der gleiche Autor und auch in die Richtung geht von dem Buch Leben vom Meister Lern.
00:10:49: So das auch war und schützt du dich irgendwie bewusst davor dein Leben zu entschleunigen?
00:10:56: Ja also... Ich glaube, was Gott mir so vor ein paar Jahren auch gezeigt hat in der Uni-Zeit war dass das Schabbatz also der siebte Tag der Ruhrtag sehr wichtig ist.
00:11:09: Weil es hat einen Grund wie so Gott auch in sechs Tagen die Welt geschaffen hat und im siebten Tage Ruhr hat.
00:11:13: ich glaube es war ein Vorbild für uns und Schabbat ist ja auch sozusagen ein Gebot, das der Herr uns gibt.
00:11:19: Da hab ich gemerkt, wo es ist so wichtig einfach zur Ruhe zu kommen.
00:11:22: Einfach nichts zu machen oder sich so entschleunigen, dass das auch okay ist.
00:11:27: Dass die Erde und die Welt geht weiter.
00:11:31: Auch wenn ich mich mal einen Tag mehr nehme um auszuruhen oder diesen Ruhepult zu bekommen, mit Gott in die Stille zu gehen.
00:11:41: Das habe ich echt gemerkt.
00:11:42: Es ist sehr wichtig in einer Gesellschaft, gestresst oder sehr beschleunigt ist und es schwierig fällt, zur Ruhe zu kommen.
00:11:52: John Mark Homer benutzt für Nachfolge das Bild eines Lehrlings in seinem Buch.
00:11:59: Jesus ist Meister und ein junger Land von ihm.
00:12:02: Das heißt man eine neue Art zu leben.
00:12:05: Er fasst es in drei Gedanken zusammen bei Jesu sein, jesus Ähnlicher werden und tun was Jesus getan hat.
00:12:14: wenn du diese drei Sätze hörst.
00:12:17: Welcher davon spricht dich momentan am stärksten an?
00:12:23: Ich glaube, ich würde immer sagen bei Jesus zu sein, weil wenn ich bei Jesus bin von dem heraus fließt es so zu werden wie er und tun was er tat Und erst wenn ich in der Gemeinschaft mit ihm bin daraus fließts heraus.
00:12:40: und deshalb würde ich sagen das Erste sprich mich im meisten an.
00:12:45: Ja, das wäre jetzt gerade meine Frage gewesen.
00:12:47: Was bedeutet für dich persönlich bei Jesus sein?
00:12:52: Gibt es Momente in denen du seine Nähe besonders wahrnimmst?
00:12:58: Also ich liebe Worship und Lobpreis.
00:13:15: Der
00:13:26: zweite Gedanke lautet, Jesus ähnlicher werden.
00:13:30: Wo merkst du rückblickend?
00:13:32: Hier hat Jesus meinen Charakter tatsächlich verändert oder in diese Richtung geleitet und befürchtet.
00:13:41: Ja, gute Frage!
00:13:42: Ich habe darüber lange nachgedacht und ich war so eines was mir sehr prägnant eingefallen ist... ...ich war so ein ungenduldiges Kind und auch Jugendliche.
00:13:52: Ich war einfach generell sehr ungeduldig aber ich habe gemerkt dass der Herr mich immer wieder gelehrt hat, geduldig zu sein und die ... Also auch Wertzuschätzen.
00:14:04: Die Geduld wertzuschätzen, zu sehen, zu erkennen so, hey, Geduld ist was Schönes!
00:14:08: Und man darf geduldigt sein.
00:14:10: Und die Geduld auch irgendwie genießt.
00:14:13: und da wachsen genau.
00:14:14: Da durfte ich sehr geschliffen werden.
00:14:16: Gibt es weitere Dinge, die du abgelegt hast?
00:14:19: Um Jesus ähnlicher zu werden?
00:14:22: Ich glaube, sehr viele verschiedene Sachen Manche Serien oder Filme, die ich nicht mehr anschaue.
00:14:29: Oder auch ... ja, manche Bücher, die Ich nicht mehr lese?
00:14:34: Oder Arten von Bücher Dich nicht lesen?
00:14:37: Einfach weil ich gemerkt habe hey!
00:14:38: Die Sachen darf ich loslassen Weil manche Sachen einfach nicht wo Gott wohl gefällig sind.
00:14:44: Genau bei sehr praktischen Sachen durfte ich auch einfach los lassen.
00:14:49: Und gibt es aktuell Dinge, wo du sagst genau darin, möchte ich Jesus ähnlicher werden?
00:14:54: Wo du einfach merkst, wow da ist noch ein Punkt.
00:15:01: Also in dem Gebiet von Schabbat und zur Ruhe kommen das habe ich gemerkt, da will ich noch mehr wachsen aber auch empfasten.
00:15:11: also zu sagen so ich will nein sagen zu manche Sachen um ja zu sagen zu Jesus Und ich nenn's einfach mal, so Fasten sei es Essen oder Social Media oder andere Sachen zu fasten.
00:15:24: Also eine Eigenschaft Jesu bei der das mit dem Ähnlich-Werten ziemlich herausfordernd wird ist ne Bereitschaft zu vergeben.
00:15:36: und bei dir ist Vergebung natürlich kein theoretisches Thema.
00:15:42: Ich würde gern mal ein Stück in deine Kindheit zurückgehen.
00:15:47: entscheidest immer du, was du zeilen möchtest und erzählen möchtes.
00:15:54: Wenn wir zurückgehen in die Zeit an den Tod deines Fahrers wenn du daran drückt denkst wie erinnerst du dich an all gemeinsame Zeiten der Türkei?
00:16:09: Also ich war noch sehr jung deshalb Ich erinnere mich nicht so an sehr, sehr vieles.
00:16:15: Aber an das was ich mich erinner ist, dass wir sehr gerne sehr viel gespielt haben.
00:16:20: Also jeden Abend wurde irgendein Spiel, sei es Memory oder Kartenspiele gespielt.
00:16:25: Wir haben jeden Abend zusammen gebetet, also für Family Time, Familienzeit gehabt und ja darin erinnert mich am meisten, dass es so Momente des einfach Spaßes waren.
00:16:38: Ich frag mal so ... Was war dein Papa für ein Mensch?
00:16:42: Oder was hast du als Kind an ihm geliebt?
00:16:46: Was ist dir so bewusst und was hast Du auch von ihm vielleicht bewusst, von seinem Glauben mitbekommen.
00:16:55: Also mein Vater war eher ein stiller Typ von seinen Wesen her aber er hat auch sehr viel Freude in sich.
00:17:03: also er konnte mit uns Kindern wirklich kindwerden.
00:17:06: Er hatte voll das diente Herz, hat uns immer sehr viel auch gedient Aber war auch sehr klar.
00:17:14: Also sein Ja war ein Ja, sein Nein war ein Nein und das habe ich voll geschätzt an ihm.
00:17:20: aber auch so von seiner Art wie er seine Liebe uns weitergegeben hat oder wir hatten zum Beispiel auch also im Gebet durften wir jeden abends auch mit ihm wachsen.
00:17:31: ja wie er es so angeleitet hat.
00:17:32: auch Ich erinnere mich aber auch sehr gut dass er Jeden Morgen hatte er seine Zeit mit Gott.
00:17:38: Das war so seine Zeit, da durfte man nicht irgendwie ... ja also in Unterbrechen oder so und das war für mich auch so ein voller Vorbild.
00:17:51: Und er ist immer extra früh aufgewacht um Zeit mit Gottes zu verbringen bevor die Kinder dann so gekommen sind sozusagen.
00:18:00: Wow!
00:18:01: Du warst acht Jahre alt als du dein Vater verloren hattest?
00:18:06: Was?!
00:18:07: Konntest du von dem, was damals passiert ist ... verstehen, was da passiert ist?
00:18:14: Ich weiß nicht, wie es ausdrücken soll.
00:18:18: Ja also ich glaube man hat einiges schon verstanden.
00:18:23: Also ich glaube meine Oma war davor noch gestorben und wusste nicht, was der Tod ist.
00:18:29: dass es eine Person dann einfach weg ist sozusagen.
00:18:32: Deshalb wusste ich, okay mein Vater ist gestorben das heißt er ist nicht mehr da, er wird nicht mehr kommen wir werden ihn nicht mehr sehen.
00:18:40: Das war mir schon bewusst.
00:18:42: aber so was ein Tod mit sich bringt das war mir jetzt nicht so ganz bewusst.
00:18:48: das habe ich dann so mit der Zeit gelernt
00:18:51: Also von achtjährigen Mädchen zu.
00:18:55: heute sind ja schon ein paar Jahre vergangen.
00:18:57: verändert sich in der Zeit auch die Art der Trauer?
00:19:02: Ich glaube schon, ja.
00:19:04: Am Anfang war es halt so, wie ein kleines Kind heult und sein Papa vermisst.
00:19:11: Aber mit der Zeit hatte ich schon in den ersten zwei Jahren verschiedene Trauerphase des Verläukens oder Träumen, dass Gott ihn doch wieder zurückbringen kann weil für Gott ist ja nichts unmöglich.
00:19:25: Oder also verschiedene Phasen auch einfach das Loslassen zum Abgeben oder einfach was Vermissenes.
00:19:33: Ja, es ist immer so ein verschiedene Prozesse der auch Heilung sag ich mal.
00:19:39: Und verschiedene Prozepte auch der Trauer die man durchgehen durfte aber zusammen mit Gott.
00:19:45: also ich war nie alleine in diesen Trauerphasen und dafür bin ich auch Gott dankbar.
00:19:51: Also wenn du jetzt wie du eben sagtest Man präumt oder wünscht sich und denkt bei Gottes ja nichts unmöglich vielleicht bringt er ihn wieder zurück.
00:20:03: Ah das was mit deinem Gottes Bild gemacht, ist da was passiert?
00:20:08: Dass du vielleicht auch zwischenzeitlich wütend warst auf Gott oder man stellt ja oft warum Fragen.
00:20:17: Oder gab es da vielleicht auch Phasen wo du dann gemerkt hast ich will mit Gott nichts mehr zu tun haben und er ist ganz weit weg.
00:20:26: Ich sag immer so, ich hatte schon Momente, wo der Enttäuschung insbesondere welche wusste für Gott ist nix unmöglich.
00:20:34: Ich hatte jahrelang gebeten, dass ich meinen Papa ein letztes Mal sehen darf als Engel oder was auch immer.
00:20:42: Engel wird, wenn man stirbt.
00:20:44: Und wollte ihn unbedingt sehen und mich verabschieden.
00:20:48: Als ich Kind war nicht passiert.
00:20:50: Da war ich schon enttäuscht von Gott aber mit der Sache, dass er gestorben ist oder so... Ich hatte irgendwie interessanterweise nie so einen tiefen Wut oder so, so her wie so nimmt mein Vater weg oder so.
00:21:04: Sondern eher einfach nur dass ich ihn wirklich vermisst habe und ihn auch noch mal gerne das letzte Mal sehen wollte.
00:21:11: Ein Moment wo ich Gott gesagt hab, wenn nichts mit mir zu tun haben, hatte ich nicht.
00:21:15: Dafür bin ich aber auch sehr dankbar weil... Vom Punkt, also vom ersten Sekunde an dem Tag, wo mein Vater gestorben ist bis heute hat er mich wirklich nicht verlassen.
00:21:26: Und es hatte auch spürbar gemacht und sichtbar gemacht.
00:21:29: Und gesagt so hey ich trage dich!
00:21:30: Ich bin dabei!
00:21:32: Mein Gottesbild hat sich damals auf voll verändert weil war so okay.
00:21:35: so dein irdischer Vater ist vielleicht nicht da aber ich habe einen himmlischen Vater der immer da ist und das hat mir voll Trost geschenkt.
00:21:42: So hey ich kann immer zu meinem himmlischem Vater gehen.
00:21:46: Ich durfte auch lernen, was es heißt sozusagen.
00:21:49: Dass er ... Also dass mein irdischer Vater vergänglich ist aber mein himmlischer Vater nie.
00:21:55: Er bleibt bestehen für immer und ewig.
00:21:59: Aber du sagst das eben zwischen den Zeilen?
00:22:02: Du wolltest ihm noch mal begegnen oder verabschieden.
00:22:06: Und das hat als Kind nicht funktioniert oder geklappt irgendwie.
00:22:11: Aber gab's dann noch einen Moment wo du dich irgendwie verabscheiden konntest.
00:22:16: Das sage ich jetzt mal.
00:22:20: Also ja, als Kind wollte ich sehen, dass es sofort passiert.
00:22:22: Ich war so herhäuze und will ihn sehen für mich verabschieden.
00:22:25: So, ich bitte schon so lange dafür ... Aber acht Jahre später, also ich hab so acht Jahre lang immer wieder mal es gebetet, weil ich es immer noch cool finde, wenn Gott es ihm gemacht hätte.
00:22:37: Und es tatsächlich passiert, dass ich, als ich sechzehn war genau nach acht Jahren durfte in einem Traum meinen Vater begegnen und ihn umarmen und so mich von ihm verabscheiden.
00:22:47: Das war dann auch krass her.
00:22:48: Es hat acht Jahre gedauert, aber du hast es erhört.
00:22:51: Nach acht Jahren ist das wirklich ein tiefes Geschenk vom Herrn.
00:22:55: Ich war einfach emotional auch voll geladen und war so, was ist ja ganz passiert?
00:23:01: Ich war so glücklich, dass ich meinen Vater noch mal umarmen durfte.
00:23:05: Und es hat sich echt so real gefühlt.
00:23:07: Das war echt krass!
00:23:09: Ja, das wollte ich grad fragen ... Wie für jemanden, der das nicht kennt... War das wie...?
00:23:16: Was war's?
00:23:17: Haben wir ja noch nie gemacht, aber wie wenn ich dich jetzt umarmen würde oder so?
00:23:20: Oder das war ... Wie war das?
00:23:23: Also es war sehr interessant.
00:23:26: Es war wirklich in einem Traum und er saß da und ich bin ziemlich hingerannt und hab ihn einfach wirklich umarmt als ob ich einen echten Menschen umarme.
00:23:34: Und das war echt krass!
00:23:36: Das hat sich schon sehr, sehr real angefühlt.
00:23:39: Ich wusste, dass es ein Traum ist.
00:23:40: Ich wüsste, es gab so ein Geschenk vom Herrn, dass er mir das gibt.
00:23:44: Aber trotzdem... war es so real, deshalb wusste ich auch so her.
00:23:49: Das kann nur von dir
00:23:50: sein.".
00:23:51: Ja...
00:23:52: Also ich denke mir in so einer Phase wo einem vielleicht nicht so gut geht die man zwischendurch auch mal hat gibt es bestimmt auch former Antworten die man vielleicht so gesagt bekommt ja gibt es da Sachen woran du dich erinnerst wo du sagst oh die helfen einem da eigentlich überhaupt nicht
00:24:16: Mhm.
00:24:18: Also ... dieser Satz, ey alles wird gut oder so, das macht dich nicht weil ich bin so okay in der Zukunft wird vielleicht alles gut aber es ist es grad nicht.
00:24:27: Oder Zeit heilt.
00:24:30: Ich hab früher daran geglaubt hab ich gemerkt so nee das stimmt gar nicht.
00:24:32: wenn man sich damit beschäftigt dann heilt auch gar nix.
00:24:36: äh oder auch so.
00:24:38: hey Gott hat einen Plan.
00:24:40: Das war auch so voll lieb gemeint von Menschen.
00:24:42: Es war bei so.
00:24:43: Danke, voll schön dass du das sagst.
00:24:46: aber in dem Moment vielleicht braucht man nicht unbedingt diese Antworten sondern vielleicht eher eine Umarmung oder ein trüsterendes Wort statt so hey es wird schon oder Zeit heilt oder Gott hat einen Plan oder so.
00:24:59: wenn man denkt sich Cool, danke.
00:25:02: Aber es hilft mir aktuell in diesem Moment gar nicht, dass du mir das sagst auch obwohl die Menschen es wirklich lieb meinten.
00:25:09: aber es hat manchmal schon genervt.
00:25:11: Ja ich erinnere mich gerade spontan an ganz am Anfang wo ich mit dem Podcast gestartet bin.
00:25:18: vom guten Haltenjahr hatte ich eine Folge aufgenommen mit einem Scoogols und in seiner Tochter wurde vergewaltigt Und die Familie hat es jahrelang nicht mitbekommen.
00:25:31: Da haben wir auch ganz viel darüber gesprochen.
00:25:35: Gabs ja ganz viele Verletzungen und Enttäuschungen, weil man auch ihn gegenüber geäußert hat... Also wie gesagt die mussten nicht über die Vergewaltigung Bescheid und dann ist die Tochter natürlich in Drogen, Magersucht usw.
00:25:50: abgerutscht und dann hat man ihm praktisch auch den Vorwurf gemacht.
00:25:54: Du könntest ja nicht deiner Familie vorstellen also kannst du auch nicht der Gemeinde vorstehen.
00:25:59: sinngemäß Und deswegen haben wir auch darüber gesprochen, was hast du denn in der Zeit gewünscht?
00:26:06: Das war auch total interessant.
00:26:08: Man worte es sich manchmal einfach besser nichts zu sagen als etwas Verkehrtes zu sagen und einfach nur da zu sein, jemanden den Arm zu nehmen wie du sagst, einfach nur um zu zeigen ich bin da.
00:26:21: Wir haben dich lieb, mir sind bei dir bis nicht allein.
00:26:25: Gut deine... Ich gehe jetzt mal auf die Vergebung zurück.
00:26:28: Deine Mutter hat glaube ich, wenn es richtig war ist relativ früh über Vergebung gesprochen.
00:26:36: Hab ich das richtig?
00:26:37: Ja.
00:26:39: Was ja selbst aber in der Phase ist jetzt mal acht, neun Jahre alt und das interessiert mich einfach.
00:26:45: dein persönlicher Weg auch was das angeht.
00:26:50: Wann wurde Vergebungen für dich zu einer eigenen Entscheidung und nicht so etwas dass jetzt praktisch deine Mutter oder andere Christen so leicht daher sagen muss vergeben, sage ich jetzt mal.
00:27:09: Es ist ja ein eigener Prozess.
00:27:12: Man wurde es für dich so klar oder vielleicht hat man auch nie vergeben?
00:27:21: Ich glaube ... Meine Mama hat direkt einen Tag später Vergeben ausgesprochen mit dem Pferd, was Jesus gesagt hat.
00:27:28: Er vergibt ihnen die Schulden und sie wissen nicht, was sie tun.
00:27:32: Genau das hat meine Mom auch gesagt gehabt.
00:27:35: Und ich glaube, meine Mom war da echt ein Vorbild für mich und ich glaube auch von meiner Geschwister, dass sie sofort bereit war, hey wir wollen Vergebung aussprechen weil wir wollen Jesus nach einem Erzvergebung ausgesprochen.
00:27:49: also tun wir es auch.
00:27:52: Und ich glaube, es war ... Es hat zwar meine Mom geäußert.
00:27:56: Aber es war so auch eine Familieneinstellung.
00:27:58: Also auch meine Geschwister und ich bedurften von meiner Mom als Vorbild direkt sehr schnell lernen was das heißt zu vergeben.
00:28:06: Denn also ist unsere Mutter und wir denken so wow, krass okay sie vergibt all den fünf Mördern.
00:28:13: Für mich persönlich war's dann so klar es war ein Prozess Aber es war auch ein klarer Prozess.
00:28:20: Es ist der Weg der Vergebung, also uns wurde vergeben, deshalb vergeben wir auch und wenn Jesus uns vergeben hat und er seinen eigenen Mördern vergeben hatte, wer sind sie?
00:28:37: Und klar hat das dann verschiedene Phasen mit sich gebracht und ich durfte auch immer wieder vergeben älter ich wurde und Sachen nicht mehr besser verstanden habe.
00:28:47: Aber es hat ziemlich durch meine Mom auch gestartet, dass ich auch vergeben
00:28:53: wollte.".
00:28:53: Ich glaube sogar in der Familie war ich so eine Person, die ... Ich wollte nicht nur vergeben.
00:28:58: Ich wollte so, ah, Jesus sagt, lass uns den Feinde lieben!
00:29:01: Und ich erinnere mich, dass sich meine Mom gefragt hat, können wir Bocklauber?
00:29:03: Also ein süßes Gebäck?
00:29:05: Nein, nicht Gebäcker, aber sowas Süßes.
00:29:07: denen hinbringen, weil die waren zwischenzeitlich bei den Eltern zu Hause.
00:29:12: Und ich wollte die Besuchen gehen und sagen, lass uns auch die besuchen gehen!
00:29:15: Die sind jetzt draußen, sie sehen uns in ihr Gesicht auch das Sagen hey wir vergeben
00:29:21: euch.".
00:29:22: Ich hatte voll da das Herz der Versöhnung zu erleben.
00:29:27: Genau.
00:29:29: Kam es dazu?
00:29:32: Es war gesetzlich gesehen sehr kompliziert.
00:29:35: Als ich als gehen wollte, sie zu besuchen, war der Gerichtsprozess noch nichts zu Ende und deshalb durften wir sie gar nicht sehen oder Besuchen gehen.
00:29:44: Und danach, als der Gerichtsprozess zu Ende war und sie verurteilt worden sind um Gefängnis waren, habe ich auch versucht, Sie zu besuchen.
00:29:51: aber da ich ja sozusagen der Gegner der Feind bin, waren die so.
00:29:55: was willst du dort?
00:29:56: Wieso willst Du sie besuchen?
00:29:58: Und eine Frau hat so gesagt hast Du einen Vater gehasst?
00:30:00: Also nein sorry!
00:30:02: Die haben es gar nicht gecheckt, dass ich eigentlich nur ... sie Besuchen und Vergebung aussprechen wollte.
00:30:08: Aber ich hab die Erlaubnis nicht bekommen, diese zu besuchen.
00:30:11: Deshalb ging's noch nicht.
00:30:13: aber ist das ein Traum von mir, dass sich gerne so Gott will, verwirklichen will?
00:30:19: Ja.
00:30:20: Wow!
00:30:21: Ich glaub, das können Menschen wie Christus in ihrem Herzen haben eine bändige Beziehung nicht greifen.
00:30:29: Da ist einfach ... Ja, es sind andere Ebenen.
00:30:35: Ich hab grad spontan daran gedacht Vergebung.
00:30:39: Ich habe mich an der Phase erinnern in meinem Leben ... Die war sehr schwer.
00:30:43: Da hab ich auch vieles nicht mehr auf die Kette gekriegt, einfach ausgedrückt und mir ist ganz bewusst geworden durchs Wort Gottes wie wichtig es ist zu vergeben weil ich gemerkt hab wenn ich nicht es schaffe zu vergehen dass es was mit mir persönlich macht, auch mit meinem Herzen.
00:31:03: Also ich sage jetzt mal eine gewisse Schwere und ich auch durch das was dann Wurzeln schlägt in mir ja ich dadurch auch schon allein meinen Gedanken Schuld auf mich laden weil ich ja dann schlechte Gedanken über die Menschen habe und auch schlechte Dinge ausbreche.
00:31:21: Und Ja Ich hab mich gerade gefragt ob das vielleicht auch deine Mutter ganz früh erkannt hat und auch gewusst hat Wenn man nicht vergibt oder das vielleicht auch bewusst angeht und ausspricht, dass dann was die Folge davon sein kann in einem selbst.
00:31:41: Weil ich höre so ein bisschen raus.
00:31:44: Sie wussten schon ganz klar wie wichtig es ist wieder über dein Vater sprechen mit Zeit mit ihm zu haben nah an ihm zu sein, ihm nachzufolgen.
00:31:54: Das sind da ja schon echt ganz... Wo wusst diese Dinge über die wir heute sprechen gelebt und praktiziert haben?
00:32:02: Bedeutet Vergebung für dich, dass das Geschehen weniger schlimm ist?
00:32:09: Nein.
00:32:10: Ich glaube, da versteht man Vergebungen.
00:32:13: Denn Vergebung heißt eben nicht, dass man sagt alles gut und gar kein Problem.
00:32:17: Das ist nichts, sondern man darf das Geschehen auch benennen und sagen es war nicht gut oder okay, aber trotzdem entscheide ich mich zu vergeben.
00:32:30: Und da ziehe ich auf jeden Fall sehr klar in der Linie.
00:32:33: denn es war nicht gut.
00:32:34: Also man soll ja nicht sagen, assünde das ist okay gar kein Problem sondern es ist also Vergebung heißt nicht dass man das was geschehenes gut achtet.
00:32:43: kann man vergeben und trotzdem Gerechtigkeit wollen?
00:32:47: Ja auf jeden Fall.
00:32:49: ich glaube schon weil in dem Sinne ich habe vergeben heißt aber nicht dass jetzt die Konsequenzen von den Taten in Luft aufgelost werden.
00:33:00: Allein.
00:33:00: jetzt beim Mord ist es ja klar, der Staat sorgt auch für Gerechtigkeit.
00:33:05: aber auch wenn's nicht im Mord wäre haben Sünden halt auch Konsequenzen und diese werden die Personen auch tragen müssen Auch wenn man Vergebung ausspricht.
00:33:16: also das ist dann eher unabhängig.
00:33:18: Also die Frage habe ich mir jetzt weil überhaupt nicht immer im Kopf oder Gedanken anstößt, der Staat sorgt für Gerechtigkeit.
00:33:28: Empfindest du das so?
00:33:30: Dass der Staat bei, ist jetzt mal Gericht für Gerechtlichkeit sorgt oder ob es eigentlich um Recht geht?
00:33:40: Ich checke also ich glaube Der Staat ist auch, also er ist ja auch weltlich.
00:33:48: Er macht auch Fehler auf jeden Fall.
00:33:50: Ich glaube der hat so schon ein Anstreben das es irgendwie gerecht wird aber... ...der Staat kann nicht immer für Gerechtigkeit sorgen.
00:33:58: Also in meinem Fall hat er auch nicht ganz Gerechtigkeitsgesorgt, aber ungefähr irgendwie nach Gerechtigkeiten gesorgt.
00:34:05: Aber es war auf jeden fall.
00:34:09: ich glaube der Staat kann sich nicht immer dem gerecht werden.
00:34:14: Ich glaube, auch wenn der Staat jetzt nicht für Gerechtigkeit sorgen kann.
00:34:18: Auch wenn es im Bestes tut ist Gott derjenige, der auf jeden Fall für Gerechtigkeitssorgen wird sei sie auf Erden oder in der Ewigkeit.
00:34:26: Kann man vergeben und trotzdem noch wütend oder traurig sein?
00:34:31: Kommt davon doch was man wütender ist!
00:34:33: Ich glaube ja auf jeden Fall, also traurig auf jeden jeden Fall.
00:34:37: Also nur wenn man vergeben hat heißt es nicht dass jetzt die Person zurück ist oder so.
00:34:42: Deshalb man trauerte immer noch weiter wütend.
00:34:48: Ich war persönlich nicht der wütende Mensch und deshalb war ich auch glaube ich nicht wütender.
00:34:52: Deshalb weiß ich's ehrlich gesagt nicht.
00:34:54: aber ich glaube auch da würde ich sagen eher... Da würde ich so sagen, eher nicht.
00:35:01: Weil wenn ich vergeben hab, heißt es ja auch, dass ich losgelassen habe und eben nicht mehr Grollhabe, keine rache Gefühle habe, keine schlechten Gedanken habe sondern einfach wirklich loslassen darf und in Friedengottes auch empfangen
00:35:14: darf.".
00:35:16: Du hast ja schon darüber gesprochen das Vergebung keine einmalige Entscheidung ist oder war?
00:35:24: Und im Laufe des Lebens immer wieder Momente kamen wo du bewusst Vergebung ausgesprochen hast.
00:35:32: Was passiert, wenn Gefühle zurückkommen obwohl man eigentlich schon vergeben hat?
00:35:42: Ich glaube das kann passieren ist ganz normal.
00:35:48: ich erinnere mich auch einmal.
00:35:50: Also fünf Jahre nach dem Tod meines Vaters habe ich dann eine Sache erfahren, die ich vorher gar nicht wusste.
00:35:56: Als Kind habe ich gemerkt, ich hab nicht alles gecheckt was da passiert ist.
00:36:00: Ich dachte immer, dass mein Vater sofort gestorben sei ohne viel zu leiden, so okay, sofort schneller tot.
00:36:08: Nach fünf Jahren habe ich aber dann erfahren, dass er fünfzehnmal das Stochen worden ist bevor er gestorbt ist und dann war Wow, okay.
00:36:14: Da muss ich noch mal Vergebung aussprechen weil es hat mich dann wieder nochmal anders getroffen zu wissen, ah ok doch er hat schon gelitten und danach erst einmal ist er gestorben Und dann war ich so Ok herr Ich will auch dafür nochmal Vergebungen aussprechen Und wenn es hoch kommt jetzt im kann man nochmal Vergebung aussprechen.
00:36:34: Ich glaube, das ist jetzt nicht so ... Oh, ich hab einmal gemacht für immer und ewig!
00:36:38: Und ich muss nicht noch mal Vergebungen aussprechen, sondern ich glaube, wenn es hochkommt, dann einfach noch mal so her, ich will noch mal Vergabungen aussprechen, ich vergebe.
00:36:49: Das finde ich vollkommen
00:36:51: okay.".
00:36:52: Du sagst vorhin, dass deine Mutter direkt einen Tag danach gesagt hat wie Jesus am Kreuz Vater vergib ihnen Wenn wir davon sprechen, Jesus ähnlicher zu werden.
00:37:07: Kann ein Mensch eine solche Vergebung überhaupt aus eigener Kraft schaffen?
00:37:13: Nein!
00:37:14: Ich glaube das ist was nicht menschliches sondern über natürliches... ich glaube weil der heilige Geist in uns wohnt.
00:37:21: durch die Kraft Gottes können wir vergeben so wie Jesus gegeben hat.
00:37:27: Es ist nicht möglich.
00:37:28: Also es ist sehr normal, dass man im Welt betrachtet und jeder will Rache und jeder so was wütend.
00:37:34: Und ja wird's einfach... Da ist dann so ein Hass in ihnen aber durch Jesus weil er auch die Liebe isst und Vergebung selbst ausgesprochen hat können wir durch seinen Geist vergeben.
00:37:46: Ich glaube das ist seine Kraft in uns, die aktiv wird und wirkt.
00:37:51: So als eigener Kraft kann man das glaube ich gar nicht.
00:37:55: Sind wir die Jahre für dich mehr greifen?
00:37:59: Wo endet deiner eigene Kraft und wo beginnt für dich das Wirken Gottes darin?
00:38:11: Ich glaube, ich weiß nicht, ob ich so ganz abgrenzen kann.
00:38:15: Aber ich glaube da, wo ich sage, Herr hilft mir zu vergeben – das ist sozusagen meine Kraft!
00:38:21: Das ist so.
00:38:21: hey, ich habe den Wunsch zu vergehen, helf mir her der Heiligeist muss den Rest machen.
00:38:28: Und dann ist man plötzlich da so, wow okay krass ich kann vergeben also nicht durch eigener Kraft aber der Heiliges hilft mir zu vergeben und das ist ein Geschenk Gottes würde ich sagen.
00:38:39: Also so einen Bewusstsein.
00:38:44: Ich bin als Mensch begrenzt Aber ich habe den Willen und strecken mich danach aus Der Rest Darin praktisch die Gegenwart Gottes zu erwarten und auch es dann geschieht, mit Gott selber zu überwinden.
00:39:05: Darf ich da noch was hinzufügen?
00:39:06: Ja klar!
00:39:07: Ich glaube wir hatten es ja am Anfang so bei Jesus zu sein und wenn wir kennen, so wenn wir bei Jesus sind von dieser Gemeinschaft mit ihm erkennen wir, wie wichtig auch Vergebung ist und dann werden wir Jesus so dass wir tun können was er tat.
00:39:24: Und ich glaube genau das merke ich bei der vergebung so.
00:39:27: Ich bin bei jesus und ich schmecke und sehe seine vergebungen mir gegenüber und aus dem heraus.
00:39:34: so werde ich wie Jesus und bin so okay.
00:39:37: ich verstehe die die Wichtigkeit der Vergebungen, dass mir vergeben worden ist und aus dieser vergebungs die ich empfangen habe aus dieser heraus kann ich dann tun und selber vergeben
00:39:47: Stimmt.
00:39:49: Ich will ja nicht so viel von mir reden, aber ich habe das in dieser Phase, wo es mir damals schlecht ging ganz bewusst auch erlebt.
00:39:58: Christens sagen verletzten Menschen manchmal sehr schnell du musst vergeben kann dieser Satz auch zusätzlichen Druck auslösen oder sogar neue Verletzungen erzeugen.
00:40:10: Ich bin allgemein gegen Druck oder gegen muss diesen Lassen jenes, denn ich glaube erstens wir dürfen.
00:40:17: Es ist ein Privileg und... Ja, also in der Bibel steht auch klar, dass wir vergeben sollen.
00:40:24: Also es ist ein Gebot, das wir ein Ende vergeben soll und wir beten auch im Vater unser Herr, vergib unsere Schuld wie auch wir vergehen unseren Schuldigern.
00:40:32: Deshalb ist Begebung auf jeden Fall eine Sache die sehr wichtig ist.
00:40:36: Aber statt zu sagen hey du musst, du musst Du musst, würde ich eher sagen Hey schau mal!
00:40:41: Also das was ich gerade eben eigentlich auch gesagt habe Schau Mal!
00:40:45: Wieso?
00:40:47: hat Jesus überhaupt dieses Gebot, dass wir einander vergeben sollen.
00:40:50: Woher?
00:40:51: Was ist die Wurzel?
00:40:51: Woher kommt das?
00:40:53: Und wenn wir erst verstehen, dass wer aus der Wurzel heraus als uns vergeben wurde, vergeben dürfen, dann ist es eine ganz andere Perspektive.
00:41:00: Wir denken manchmal, hey aber ich hab ja nicht so viel gemacht oder muss denn nicht so viele vergeben werden?
00:41:04: Nein!
00:41:05: Wir auf Erden können nicht so viel vergeben, wie Jesus vergeben hat.
00:41:10: Und ich glaube wenn wir die Tiefe der Vergebung verstehen, die uns gegenüber gegeben worden ist dann fällt es uns auch einfacher zu sagen okay wow krass aus seiner Vergebenheit heraus will ich vergeben.
00:41:22: und es ist eher so die Perspektive wechseln mit.
00:41:26: ich glaube Gott sei Gott er sanft auch redet mit uns und nicht so, du musst jetzt diesen Dachs in jenes und so.
00:41:31: Und deshalb finde ich es nicht weise insbesondere in welcher Situation die Person ist das auszusprechen hey du musst aber jetzt vergeben weil dann ist es erstens vielleicht gar nicht einfach aus dem Herzen heraus sondern eher aus Druck heraus und das ist ja dann auch nicht wirklich das Richtige.
00:41:47: sag ich mal
00:41:48: Ja in meiner Phase ist mir das auch ganz bewusst geworden dass man nie Gott war immer ganz sanft das war nie ein Druck oder wie du es auch beschreibst.
00:41:59: Und es waren noch nie Menschen da, die diesen Druck aufgebaut haben sondern mir ist ganz klar bewusst geworden was hat Jesus am Kreuz gemacht und dass ich auch jeden Tag darauf angewiesen bin das andere mir vergeben, dass mein Schuld mir vergeben wird.
00:42:16: und dann war mir auch ganz klar wie wichtig es ist da loszulassen um zu vergeben.
00:42:23: Was würdest du jemandem sagen, der diesen Podcast hört und sagt ich will vergeben.
00:42:31: Aber ich kann es momentan einfach nicht.
00:42:36: Ich glaube in der Position zu sein ist ganz erstmal ganz okay.
00:42:40: also das anzunehmen so ok wow es fällt mir ganz schwer zu vergeben.
00:42:44: meine Ermutigung wäre hey Bete einfach auch zu her, hilft mir zu vergeben.
00:42:49: Denn du siehst es fällt mir schwer aber ich will vergeben.
00:42:51: also ich brauche dich, ich braache deine Kraft.
00:42:55: Hilf mir zu Vergeben.
00:42:56: das ist erstes was ich sagen würde und das zweite ist so Es hilft manchmal auch die Person, die man vergeben darf Zu segnen Also für die Person wirklich zu aktiv zu beten so Gutes auszubeten weil dann merkt man so wow dass diese Person ist auch geliebt von Gott.
00:43:15: Also die Person ist auch nur ein Mensch und also dass Gott die Person auch liebt, und dann ist da vielleicht auch manchmal eine Perspektivwechsel das dann auch einfacher fällt, die Person zu vergeben.
00:43:26: Also diese zwei Sachen würde ich auf jeden Fall empfehlen.
00:43:29: Ist Vergebung dasselbe wie Versöhnung?
00:43:32: Müssen wir einen Menschen dem ihr vergeben haben anschließend auch wieder vertrauen?
00:43:40: Vergebungen ist nicht gleich Versöhnung Das sind auf jeden Fall zwei verschiedene Sachen.
00:43:44: Ich glaube, Vergebung ist der erste Schritt hin zur Versöhnung und Vergebungen ist ein Gebot versöhnen nicht.
00:43:52: Aber ich glaube, Versöhnung ist der Herzschlag Gottes.
00:43:54: Und deshalb würde ich es nicht immer ausschließen.
00:43:56: Ja also man kann sofort nicht vertrauen.
00:43:59: Da ist ein Zerbruch geschehen, der erstmal Heilung braucht, erst mal Restorationen braucht aber ... Ich bin da vielleicht im Sinne der die Keile Gedanken, was ich denke so... Jesus hat nicht nur mir vergeben und gesagt, ich will nix mit ihm tun haben.
00:44:13: Du hast mir Vertrauen gebrochen.
00:44:15: Ich vergebe dir aber Versöhnung
00:44:16: nie.".
00:44:17: Und wenn ich Jesus anschaue und werde wie Jesus ... Er hat schon einen hohen Anspruch!
00:44:23: Es ist schwer, aber sein Anspruch ist eigentlich auch Versöhnung.
00:44:27: Auch wenn es vielleicht auf Erden nicht immer geschehen kann... wird es vielleicht in der Ewigkeit geschehen.
00:44:32: Denn Versöhnung braucht auch zwei Parteien, also ich kann nicht einseitig Versöhnungen schaffen.
00:44:37: Ich kann einenseitige vergeben aber Versöhmung braucht beide Seiten und ich kann nur das tun was ich tun kann oder was die andere Person jetzt macht.
00:44:47: Das liegt nicht in meiner Hand.
00:44:49: auf jeden Fall bin ich ja dafür dass man versucht sich zu versöhnen wenn es schwer ist.
00:44:56: Also das ist sehr schwierig und kompliziert Aber ich glaube, das ist der Herzschlag Gottes.
00:45:01: Zurück zum Meister!
00:45:03: Ich möchte noch mal zu unserem Ausgangspunkt zugekommen vom Meister-Land.
00:45:07: Was hast du durch deine Lebensgeschichte über Jesus gelernt?
00:45:11: Was du vielleicht aus einem theologischen Buch allein niemals so gelernt hättest?
00:45:20: Gute Frage... Also ich glaube es gibt sehr viele theologische Bücher die sehr vieles deutlich machen, die auch nicht alle gelesen haben.
00:45:28: aber vielleicht steht das auch in irgendeinem Buch, ich weiß es nicht.
00:45:33: Aber was ich lernen durfte in diesem ganzen Geschehenes ist ... Ich glaube die Tiefe der Liebe Gottes und wie krass er uns aufwängt.
00:45:48: Das kann man gar nicht in Worte beschreiben, wie tief seine Liebe geht und wie sehr er für uns ist und uns durchträgt.
00:45:57: durch alle Stürme, die es in der Welt gibt.
00:46:00: Würdest du sagen das Leid, dass Jesus ähnlicher gemacht hat oder wäre dieser Satz so einfach?
00:46:07: Ich glaube leid allgemein muss uns nicht zu Jesus Ähnlicher machen denn ist auch eine Entscheidung welchen Weg man gehen wird.
00:46:16: geht man mit Gott oder ohne Gott?
00:46:17: mich persönlich ja.
00:46:20: Es hat mich schon näher gezogen zum Herrn.
00:46:23: Denn durch den Leiden der Krise bin ich erst wo nicht hingegangen, weil immer Gott und der Herr... Deshalb hat es mich persönlich schon nähr zu Jesus gezogen, wo ich ihn auch mehr und mehr erleben
00:46:35: durfte.".
00:46:37: Wo müssen wir als Christen vorsichtig sein wenn wir sagen naja, Gott wird schon einen Sinn darin haben, dass dir das passiert ist?
00:46:47: Ja, also es stimmt so theoretisch.
00:46:50: Gott hat immer einen Sinn, einen Plan dahinter.
00:46:53: aber ich würde einfach mal reflektieren und bevor ich das sage schauen ist das was die Person gerade braucht?
00:47:00: Manchmal, wenn man den Sinn vielleicht da hart hat, kann man das sagen.
00:47:04: Aber wenn es gar nicht das ist was die Person braucht dann hat man einfach leere Worte gesprochen und vielleicht auch verletzende Worte.
00:47:13: Denn ich glaube klar Gott hat einen Plan, Gott hat seinen Sinn.
00:47:17: aber wenn ich gerade in der Situation es nicht brauche, sondern mein ... was was ich brauch eigentlich was voll anderes ist und eher keine Ahnung Thros Anerkennung oder eine Umarmung oder irgendwas ganz Anderes brauche dann ist es sozusagen Fehl am Platz.
00:47:33: Wenn du dein Leben heute bewusst so gestalten möchtest, dass Jesus dich weiterformen kann, welche Gewohnheiten oder geistlichen Übungen sind für dich besonders wichtig in der Zukunft?
00:47:45: Auf jeden Fall ein Gebeten, wie wir lesen.
00:47:47: Ich liebe diese zwei Gewohnheiten die wir haben dürfen aber auch Lobpreis und Dankbarkeit.
00:47:54: ich glaube weil wir mit Lobreis und dankbarkeit vor ihm treten und immer wieder uns erinnern für was wir dankbar sein können.
00:48:01: das zieht uns auch mehr zu ihm Aber auch zudem als was ich am Anfang gesagt habe mit Schabbat und Fasten und diese Sachen wo wir merken hey das was wir in der Welt auch einfach loslassen dürfen, um ihn zu vertrauen.
00:48:16: Weil also wenn wir Schabbat machen lassen die Sachen los, Aufgaben los wo wir einfach Sachen machen und weiterkommen wollen aber Vertrauen in den Moment eigentlich den Herrn.
00:48:25: oder auch wenn wir fassen wir lassen los zu Sachen und sagen nein zu vielleicht guten Sachen Aber um mehr Zeit mit ihm zu verbringen.
00:48:32: Und ich glaube das sind so Gewohnheiten Die mir persönlich sehr wichtig geboren sind.
00:48:37: Wenn du erstmal fünf oder zehn Jahre nach vorne schaust Worin würdest du Jesus gerne ähnlicher geworden sein?
00:48:44: oder wo möchtest du vielleicht auch in anderen Punkten gerne sein?
00:48:47: Das
00:48:49: ist ein abstraktes Wort, aber in der Heiligkeit.
00:48:52: Ich will sehr gerne heilig werden so wie er heiligt ist und ich erkläre es mal ein bisschen weil das ein abstraktes Wort ist.
00:49:00: Es bedeutet einfach dass ich erkenne was in seinem Willen ist und was nicht also auch Erkenne was Sünde isst und was Nicht-Erkenne Was er was gut ist was ich machen soll und was Nicht.
00:49:12: Und ich glaube wenn ich das immer mehr mehr erkennen darf und sehen kann hey das sind die Wege Gottes und das vielleicht nicht auch bei so Feinheiten wie eben welche Filme ich anschaue oder nicht, dann merke ich so okay.
00:49:23: Ich will eine Heiligkeit wachsen und mehr werden wir auch bezüglich der Heiligkeit.
00:49:30: Drei Abschlussfragen!
00:49:34: Was würdest du deinem achtjährigen Isch heute gerne sagen?
00:49:39: Ich glaube, ich würde meinen achtjährige Isch sagen, dass Gott mich trägt und dass seine Liebe allen alles leiden, alles andere verdeckt.
00:49:56: Wenn du deinem Vater heute eine Sache erzählen könntest... was wäre das?
00:50:04: Ich würde nichts erzählen aber ich würde gerne mit ihm zusammen singen und No Price machen.
00:50:10: Das ist glaube ich das, was ich wirklich machen würde also sehr gerne machen würde.
00:50:17: Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, du hast schon mal Ein Lied für ihn geschrieben, oder kann es sein?
00:50:24: Oder allgemein ein Liedergeschrieben oder kombiniert.
00:50:28: Ja also er hat ein Lied geschrieben das dass ich gesungen habe aber auch... Ich hab auch eigene Lieder geschrieben.
00:50:37: Wenn jemand unseren Podcast jetzt beendet und nur einen Gedanken darüber mitnimmt was ist bedeutet ein Jünger von Jesus zu sein welche Gedanken würdest du ihm gerne mitgeben?
00:50:50: Ich glaube, ein jünger Jesus zu sein heißt wirklich unser ganzen Alltag und unser ganzen Leben.
00:50:57: Unser Denken, unser Herz nach ihm auszurichten.
00:51:01: Das heisst auch bei ihm zu sein.
00:51:04: Also das ist wirklich so eine der Kieh-Punkte bei ihm to sein denn in seiner Gegenwart erkennen wir was es heißt, jünger zu sein.
00:51:13: Was ist heiß?
00:51:14: Was wir tun dürfen und nicht.
00:51:15: Und wie er uns sieht... Wir werden einfach Auftracken dürfen auch in ihm bei Jesus zu sein, in seiner Gegenwart aufzutanken, seine Gegenwart einfach auch zu genießen und Zeit mit ihm zu verbringen, genau!
00:51:31: Ich denke jetzt gerade an die Menschen, die Jesus Christus noch nicht kennen.
00:51:36: Möchtest du Ihnen noch eine Botschaft mit auf den Weg geben?
00:51:42: Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
00:51:45: Und niemand kommt zum Vater als nur durch ihn.
00:51:47: Ich glaube, Jesus ist ... Der Weg, wo wir wirklich erkennen dürfen, dass er es gut mit uns meint.
00:51:55: Auch wenn's vielleicht schmal aussieht, dass ... Er einfach wirklich jeden auch auffangen kann und jede Vergebung zuspricht und hilft zu vergeben.
00:52:07: Das würde ich so sagen.
00:52:08: Dass er ja auch jeden Also egal was eine Mensch selber gemacht hat, Jesus vergibt.
00:52:16: Also Jesus ist ein so liebender Gott, dass er wirklich jedem einzelnen vergibt und seine Liebe ausschütten will.
00:52:24: Amen!
00:52:26: Gibt es noch eine Frage die ich dir vielleicht nicht gestellt habe oder etwas was du im Vorfeld des Podcasts vielleicht dachtest?
00:52:35: oh das würde ich gerne sagen oder los werden?
00:52:40: Sehr gute Frage.
00:52:42: Ich weiß nicht, ob ich das schon gesagt habe.
00:52:44: Aber ... ich glaube eine der wichtigsten Sachen auf diesem ganzen ... in der Jüngerschaft im Schmerzen leid und in ähnlicher Weise wie ihn ist einfach zu wissen dass man Gott jederzeit vertrauen darf, dass man Jesus vertrauen kann und er gute Pläne mit jedem Einzelnen von uns hat.
00:53:07: Und ich glaube es ist diese Wahrheit gibt einfach auch Gelassenheit.
00:53:13: Egal was kommen, man weiß vielleicht sehe ich gerade nicht dass es gut ist ein Sinn hat einen Zweck hat aber Gott ist gut und er meint es gut mit jedem einzelnen von uns.
00:53:24: Lieben Mirjam vielen Dank das du heute zu Gast warst bei Jesus.
00:53:32: Faith Wipes Es ist nicht selbstverständlich dass Du heute hier warst Dass Du darüber gesprochen hast und dass Du uns so einen tiefen Einblick gegeben hast In Deine persönliche Geschichte, in Dein Wesen und Sein mit uns über Leben vom Meisterlernen gesprochen hast.
00:53:51: Auch über Vergebung.
00:53:53: Ich weiß es sehr zu schätzen.
00:53:55: Vielen lieben Dank!
00:54:07: Vielleicht bleibt uns am Ende genau diese Frage Wenn Jesus wirklich mein Meister ist Was sieht dann mein Leben als sein Lehrling aus?
00:54:17: Oder wie sieht denn mein Leben also ein Lehrling Bei Jesus sein, Jesus ähnlicher werden und lernen so zu handeln wie Jesus.
00:54:27: Und vielleicht zeigt sich Nachfolge gerade dort am deutlichsten wo sie uns etwas kostet?
00:54:34: Wenn für dich sich das Leben schwer anfühlt, hör dir diesen Teil mehrmals an!
00:54:41: Komm her zu mir all ihr mühseligen und beladenen und ich werde euch Ruhe geben.
00:54:50: nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.
00:55:01: Und ihr werdet Ruhe finden für Eures Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist
00:55:15: leicht.".
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